MS bleibt bei Vielen auch ohne Therapie stabil

Dieter Korfmann

Ein Teil der MS-Kranken entwickelt auch ohne Therapie keine schweren Beeinträchtigungen. Darauf deuten zwei Langzeituntersuchungen. Es gibt aber einen Haken.
Die "benigne" MS ist für viele Neurologen ein Reizthema: Früher oder später schreitet die Krankheit bei praktisch allen Betroffenen voran. Und wenn sich nicht gerade der EDSS-Wert deutlich erhöht, so lassen sich doch häufig auch bei langsamem Verlauf kognitive Beeinträchtigungen feststellen, so lautet deren Credo

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PPMS: Vermeintlich erster Wirkstoff vor der Zulassung

Dieter Korfmann

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat sich für die Zulassung des monoklonalen Antikörpers Ocrelizumab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS) und primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) ausgesprochen. Für die PPMS wäre es der erste zugelassene Wirkstoff. Eine Zustimmung der Europäischen Kommission ist zu erwarten,

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MS-Prävalenz steigt weltweit – liegt es an der Ernährung?

Dieter Korfmann

Irgendetwas muss in den 1960er-Jahren passiert sein – seither steigt die MS-Prävalenz fast in allen Teilen der Welt deutlich. Am stärksten betroffen sind zwar die nördlichen Industrieländer mit überwiegend weißer Bevölkerung, aber auch im nördlichen Afrika, in Südamerika und in Asien ist dieser Trend zu beobachten.

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Bei der MS regelmäßig die Therapiezufriedenheit erfragen

Dieter Korfmann

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) sollten in die Therapieentscheidung miteinbezogen und außerdem im Verlauf der Erkrankung immer wieder einmal zu ihrer Therapiezufriedenheit und zu Belastungen durch die Erkrankung und deren Behandlung befragt werden.

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Hochdosiertes Vitamin D als Zusatztherapie in der Behandlung der Multiplen Sklerose? – ein Update

Dieter Korfmann

Jüngste Berichte über Therapieerfolge in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) mit ultrahochdosiertem Vitamin D („Coimbra-Protokoll“) wecken hohes Interesse in Patienten, die an der Autoimmunerkrankung leiden. Das Behandlungskonzept suggeriert nach derzeit noch unpublizierten Angaben des brasilianischen Arztes Dr. Coimbra in ca. 95% aller Fälle einen Übergang in dauerhafte Remission sowie den Rückgang aller jüngeren Symptome.

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Irrtum: Menschen mit MS müssen sich schonen

Dieter Korfmann

Mittlerweile rufen es schon alle Spatzen von den Dächern: Menschen mit Multipler Sklerose müssen sich keineswegs dauerhaft schonen. Im Gegenteil hat sich längst gezeigt, und dies ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass Sport und Bewegung den Verlauf einer MS positiv beeinflussen können. Die meisten MS-Erkrankten wissen das. Die breite Öffentlichkeit nicht unbedingt.

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